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Metropolitan Gardens in Berlin

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The two city gardeners: Robert Shaw (left) and Mark Clausen.

Wenn Städter Wurzeln schlagen

Junge Leute wollen sich erden. Am liebsten in Nachbarschaftsgärten mitten in der Großstadt. Der Kreuzberger Prinzessinnengarten ist einer davon.

By Anne Haeming
Zeit
6.8.2010
In German – translate here.

Excerpt:

Man könnte hier die Bienen summen hören, horchen, wie die Grillen zirpen. Prinzessinnengarten, märchenhaft klingt das. Doch der Presslufthammer schrillt, hinterm Zaun dröhnt der zweispurige Kreisverkehr. Berlin, Kreuzberg. Ein 1000 Quadratmeter-Areal am Moritzplatz, Ecke Prinzenstraße. Hier liegt der Prinzessinnengarten. Beet fügt sich an Beet, ein paar Bäume, in der Ecke ein Bienenstock. Knoblauch wächst hier, Kornblumen, und Kartoffeln über Kartoffeln. Landwirtschaft mitten in der Stadt.

“Bist Du der Gärtner?”, die junge Frau fragt vorsichtig, “Ich würde gerne etwas ernten.” Robert Shaw lacht. Ein Gärtner ist er nicht, der Gärtner auch nicht, davon gibt es hier im Prinzessinnengarten viele. Aber er ist einer der beiden Chefs hier, er und Marco Clausen sind immer präsent, topfen Salbei in alte Tetrapacks, kochen Mairüben ein. Und helfen den Neuen. “Da vorne stehen zwei Tafeln”, Shaw deutet hinüber, hinter einen Berg an Kräutern, fertig zum Kauf, eingetopft in leere Milchkartons. “Auf der Liste siehst Du, was gerade reif ist, ich zeige Dir, wo.”

The complete article here.

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